Kokainskandal eines Beamten in Ludwigshafen


Bildzeitungsbericht vom 06.05.2006

Kokainskandal eines Beamten in Ludwigshafen.

In dem in der Bildzeitung geschildertem Fall erhielt ein ehemaliger Personalleiter für versuchten Handel mit 3 – 5 Kilogramm Kokain  11 Monate auf Bewährung.

Laut damaligen Bildbericht hat der Angeklagte erst kurz vor der Verhandlung alles zugegeben, weil er befürchtete, dass er bei 12 Monaten Bewährung seine Personalleiterpension in Höhe von 2.680,– Euro verloren hätte.

Laut diesem Bericht stelle ich den Lesern die Frage, ob  es nicht so sein kann, dass Beamte der Stadt Ludwigshafen eine besondere Behandlung vor Gericht erhalten.

Ich hatte damals beim Offenen Kanal Ludwigshafen darüber berichtet und ich vermute eine Untergrabung des Grundgesetzes Art. 3

Grundgesetz

Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Nachdem ich einige Urteile wegen versuchten Handels mit Drogen gelesen hatte, fragte ich mich ob solch ein „mildes Urteil“ gerecht ist. Meiner Meinung nach finde ich, dass gerade Beamte eigentlich härter bestraft gehören, da Sie einen Amtseid abgelegt haben. Klar vor Gericht sind alle Menschen gleich, aber es wurde auch gegen unsere Gesetze verstossen. Gleiches denke ich auch bei Politiker, Richter, Staatsanwälte und dergleichen.

Solche Beschäftigungen im öffentlichen Dienst beinhalten nach meiner Meinung eine Vorbildfunktion.

Damals hatte ich auch das Gerichtsurteil vorliegen. Leider ist es jetzt nicht mehr auffindbar und ich müsste dafür zahlen, das Urteil vom Landgericht Frankenthal zu erhalten. Jetzt liegt mir nur noch der damalige Bericht der Bildzeitung vor.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!

P.S. Da ich Jura leider nicht studiert habe, lese ich die Gesetze als Bürger. Vielleicht ist meine Wortwahl nicht immer die Richtige und auch vielleicht zu emotional. Ich schreibe wahrscheinlich polemisch, aber ich versuche mich an die von mir empfunden Wahrheiten, teils durch eigenes Erleben und auch durch Erlesen zu halten. „Politisch korrekt zu sprechen oder schreiben ist nicht meine Welt. Auch versuche ich nicht als Journalist zu arbeiten, sondern bin eine Bürgerin, die versucht über Missstände, Korruption und Ungerechtigkeiten zu berichten. Ich glaube, dass mir dieses Recht als Bürger gegeben wurde und bitte zuständige Personen, falls ich eine „falsche rechtsauffassung habe, dieses mir mitzuteilen.

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