Wenn die Hütte brennt und die 11 Gebote vom Kapitalismus!!


geschrieben und gefunden  von Peter Christian Nowak im altem Forum 2007 – Aktueller den je

Einfach Schnauze halten, weiter machen von Daniel Neun

Die Erde im Jahre 2012 nach dem einfachen Arbeiter im Weinberg: es herrscht ein unerklärter Krieg auf dem Planeten, und zwar gegen den Planeten. Alle 4 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger (1), jeden Tag dehnen sich die Wüsten um 20.000 Hektar aus und ca.300 Tier- und Pflanzenarten verschwinden für alle Ewigkeit von dieser Erde (2). Aber man weiss ja – Schuld hat der Moslem, an sich. Wegen ihm muss ja auch das Rohr gewienert und gestriegelt werden – das grosse Ter-Rohr. Und deswegen muss auch Krieg geführt werden. Und geschwätzt, geschwätzt, geschwätzt, bis es aus den Ohren wieder herauskrabbelt.
Geschwätzt von „Wachstum“, und von „Beschäftigung“, von „Rendite“, „Investoren“, „laaaangfristig“ und „Wettbewerbsfähigkeit“ des Molochs, des Apparates, der Waffenindustrie und den Mördern in Schlips und Kragen, von „im Zuge der Globalisisierung“ und „Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit“ vor der Freiheit die Wahrheit laut aussprechen zu dürfen ohne stigmatisiert, ausgegrenzt und als „Theoretiker“ verleumdet zu werden.
Denn nur die Praxis des Stärkeren zählt. Nur die Grausamkeit zählt. Nur die Mitleidlosigkeit, die Herzlosigkeit, die Lüge und der Verrat an sich selbst und Anderen, das bringt Profit, jeden Tag, jeden Sekunde Milliarden von bunten, sinnlosen, bedruckten Scheinchen, denen alles, alles, denen dieser Planet und alle Spezien geopfert werden für einen Rausch des Wahnsinns an Verkommenheit und Dekadenz.
Wie gut, dass wir jetzt wissen, dass dies alles streng geordnet vor sich geht. Denn ausgerechnet die Journalisten und Journalistinnen von „Muslim Markt“ haben endlich die bislang ungeschriebenen „10 Gebote des Kapitalismus“ aufgeschrieben und uns zukommen lassen. Sie wurden nicht sehnsüchtig erwartet wie Moses, als er denn doch endlich vom Berg mal wieder runterkam und vielleicht vorher 5 oder 6 Tafeln verschwinden liess, weil er sie nicht mehr schleppen konnte, nein, nein.
Auch hat der „Muslim Markt“ vielleicht dieses Mal nicht sein Ohr gen Himmel gehalten, das war auch gar nicht nötig. Denn obwohl „bisher zwar geheim gehalten“, wurden sie jetzt „aber dem Muslim-Markt zugespielt“, so der Bericht über die sensationelle Entdeckung. „Wir geben sie hier mit aller Vorsicht wieder, ohne im Detail eine Bestätigung von unabhängigen Quellen erhalten zu haben,“ so der „Muslim Markt“.
Nun, gute Neuigkeiten und interessante Nachrichten sind ja heutzutage bekanntlich seltener als eine Herde Einhörner. Hier nur also zum Abschreiben für „Anti-Terrorkämpfer“ in Uniform, für „Leistungsträger“, für ehrenwerte Leut´, für Mitglieder der „CDU“ oder CSU“ oder schlechten Kopien aus „SPD“ und irgendwelchen Spassvereinigungen, für alle Messenbesucher und -aussteller, hey, sie sind im Rahmen, sie halten sich an die Regeln, sie sind weit vorn, noch in Tausend Jahren wird man sich gern an sie erinnern, was sie HEUTE alles geleistet haben.
Bravo. Bra-vo, meine Herrn…

http://f25.parsimony.net/cgi-bin/topic-f…eadNummer=51362

Die 11 Gebote vom Kapitalismus

  1. Der Kapitalismus ist der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben ihm. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder vom Geld noch vom Zins noch von Schuldenbergen, weder von den Auswirkungen noch von den Folgen für die Menschheit.
  2. Du sollst den Namen des Kapitalismus nicht missbrauchen noch kritisieren, denn der Kapitalismus wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
  3. Du sollst jeden Konsumtag heiligen.
  4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, so lange von ihnen ein Erbe zu erwarten ist, auf dass es dir wohl ergehe und du lange konsumieren kannst auf Erden. Ansonsten bringe sie ins Altersheim.
  5. Du sollst nicht morden. Wenn der Kapitalertrag es aber rechtfertig und es für den Kapitalismus notwendig ist, ganze Länder mörderisch zu überfallen, dann heißt es nicht morden.
  6. Du sollst ehebrechen, damit die Familie zerstört wird, denn Kinder, die in einer gesunden Familie aufwachsen, könnten an den Zehn Geboten des Kapitalismus zweifeln.
  7. Du sollst nicht stehlen, außer von Antikapitalisten; dann ist es auch im großen staatlichen Maß erlaubt.
  8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten Kapitalisten, um die kapitalistische Ordnung zu gewährleisten. Gegenüber Antikapitalisten ist jede noch so perfide Lüge erlaubt, um das Kapital zu vermehren.
  9. Du sollst begehren deines Nächsten Haus, da diese Begehren eines der Grundantriebe des Kapitalismus ist.
  10. Du sollst auch begehren deines Nächsten Weib, Chauffeur, Sekretärin, Vieh oder alles, was sein ist, da diese Begehren eines der Grundantriebe des Kapitalismus ist.


Endlich weiss man nun – es hat doch alles Seine Ordnung. Nicht wahr? Nur, ein Gebot muss den Kollegen irgendwie entgangen sein. Dabei ist es das wichtigste. Sie kennen es alle:
    11.   Gebot: „Schnauze halten, weiter machen.“

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