Monatsarchiv: April 2014

Vermögen in Deutschland sehr ungleich verteilt – wen interessiert dies?

eingestellt von Petra Karl

Anmerkung: Es interessiert niemanden, bevor es zu spät ist. das kotzt mich in diesem Land an!

gefunden unter: http://www.huffingtonpost.de/2014/02/26/studie-diw-vermoegen-deutschland-verteilt_n_4858941.html


Sozialpolitische Ignoranz treibt Menschen in die Armut

eingestellt von Petra Karl

gefunden unter: http://www.huffingtonpost.de/


Im Kessel ist viel Druck – Die Volksseele kocht

geschrieben von Peter Christian Nowak

Merkt die Politik eigentlich nicht, was an der Basis des Volkes eigentlich vor sich geht?

Nein, merkt sie nicht. Oder sie merkt es, aber es ist ihr völlig egal.

Man schaue sich mal die Regierung an: Merkel zum Beispiel, wenn sie eine Pressekonferenz im Kanzleramt gibt.
Anschaulicher wirds, wenn man live dabei ist. Man sieht die ganze Absurdität ihres Auftritts, wie sie ihren Regierungsstils geradezu zelebriert, peinlich geradezu ihre bewusst zur Schau gestellte Gelassenheit.

Sie verkörpert die „Präsidiale“, die weichgespülte Maggie Thatcher, die den Bürgerlichen, die sie gewählt haben, das sanfte Ruhekissen vermittelt. So lieben wohl situierte Bürgerliche mit Solardächern auf dem Dach ihre Kanzlerin!

So als ob alles gut in Deutschland wäre.
Nichts ist gut in Deutschland.

Die Spaltung der Gesellschaft, hier die schuftenden Hungerlöhner, da die verarmten Rentner, dort die Flaschen sammelnden Sozialhilfeempfänger.

Und dann diejenigen, denen es phantastisch gut geht, weil Merkel eine auf sie zugeschnittene Politik macht. Und sie sind die Profiteure der Armut im Land: die Konzerne, die Versicherungen, die Kapitalanleger, das Private-Equity mit den Hedge-Fonds, ausländische Konzerne wie Amazon, Starbucks, Google usw. die hier in Deutschland ein angenehmes Klima für legalisierte Steuervermeidung vorfinden.

Kauder, Merkel, Schäuble, die Troika, die den Reichen im Lande immer mehr Reichtum zuschanzt.
Das drollige ist ja, dass man in Berlin zu glauben scheint, das Volk sei zufrieden mit ihrer Politik, sonst wären sie ja nicht mehr gewählt worden.
Ja, stimmt. Weil die Armen im Land sich längst aus der Gesellschaft verabschiedet haben und nicht mehr zur Wahl gehen!

Gegen die Politik der Verarmung, die Umverteilung von unten   nach oben. Beginnt jetzt friedlicher Widerstand?

Und die SPD. Das krachende Scheitern der SPD, das durch das Willy Brandt-Haus wie ein Tsunami gerauscht ist, macht Gabriel für die CDU gefügig. Uneinsichtig wie sie ist, diese Partei der Schröder-Verehrer: sie hat ihren „Mühlstein Agenda 2010“ nicht nur dem Volk, sondern auch sich selbst umgelegt. Sie wird sich niemals dazu entscheiden, sich dessen zu entledigen. Im Gegenteil, sie klammert sich an ihm fest. So, als sei er ein Sakrileg, der gläserne Gral ihrer Ikone Schröder, aus dem der Gasmann sein Bier gesoffen hat.
Und wie lange wird es noch dauern, bis die Grenze der Leidensfähigkeit der benachteiligten Menschen erreicht ist?

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Wer zahlt am Ende die Gasrechnung für die Ukraine?

Es scheint, dass uns die EU und die Ukraine-Krise in eine Lage bringt, die wiederum für uns Gaskunden in eine ziemlich unkomfortable Lage bringen wird.

Denn wir Westler sind die „neuen Freunde“ Kiews! Hoch lebe die Europäische Union!

geschrieben von Peter Christian Nowak

Der nächste Winter kommt bestimmt, und es könnte sein, dass uns bald durch die mehr als waghalsige Politik aus Brüssel die Rechnung für die Freiheit und den dilettantisch konstruierten Krisenmechanismus aus Deutschland und Europa die Gasrechnung präsentiert wird. Den USA ist das ziemlich schnuppe, weil sie von Gazprom nicht abhängig sind. Aber wir Deutschen sind es. Das vergisst man in Berlin wie Brüssel.

https://i0.wp.com/www.haz.de/var/storage/images/haz/hannover/aus-der-stadt/uebersicht/hannoveraner-erhaelt-gasrechnung-ueber-40.000-euro/10841674-1-ger-DE/Hannoveraner-erhaelt-Gasrechnung-ueber-40.000-Euro_ArtikelQuer.jpg

Wer zahlt die Gasrechnung für die Ukraine? Offenbar ist diese Frage für Europa unbedeutend, denn für Politiker spielt Geld keine Rolle. Am Ende sind immer die Bürger die Dummen. Viele von ihnen sind jetzt schon mit den gigantisch teuren Energiepreisen finanziell überfordert.

Die EU hat sich in eine „Condicio-sine-qua-non-Situation gebracht, die nichts anderes ist, als  die im Volksmund bekannte Mausefalle!
Für uns Deutsche ist nur eine Frage wichtig, die nach Brüssel adressiert ist: Wer zahlt am Ende den Preis der Freiheit?

Und wer sind am Ende die Dummen?

Schon kommen ganz merkwürdige Signale aus Brüssel, bzw. aus den Schlagzeilen der Boulevardblätter, allen voran die BILD: „Putin dreht uns den Gashahn ab“ – und ähnliche.
Das wird er nicht tun. Der ist ja nicht verrückt. Dass er seine sprudelnde Geldquelle durch eigene Dummheit versiegen zu lässt!

Aber er wird die Dinge so drehen, dass wir Europäer, bzw. vornehmlich wir Deutschen, das Gas bezahlen werden, was uns die Ukrainer klauen werden. Denn die Durchleitung nach Westeuropa führt durch die Ukraine. Und da bietet es sich förmlich an, wenn denn daheim die Öfen auszugehen drohen, dass man so eine Pipeline leicht anzapfen kann. Und Putin hat Deutschland unmissverständlich schon klar gemacht, dass hier die Differenz zwischen geklautem Gas und dem gelieferten von uns zu bezahlen ist.

Schließlich ist Deutschland und der Westen der „neue Freund“ Kiews.

Diese Art der ständig zahlenden Freundschaft ist eine, auf die ich gerne verzichten würde.
Sie ist das Ergebnis einer phantastischen Russlandpolitik, die im Kontext Ukraine buchstäblich die Konsequenzen nicht nur ignoriert hat, sondern, wie der berühmte Elefant im Porzellanladen, das diplomatische Porzellan zerschlagen hat.
Das kommt uns Deutsche noch teuer zu stehen.

Jens Berger von den Nachdenkseiten hat hierzu folgenden Beitrag geschrieben:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=21428#more-21428

 


Das „System Europa“ wird nicht überleben. Dazu brauchte es einen Neuanfang.

 

 

geschrieben von Peter Christian Nowak

Europa befindet sich seit Jahren in einer tiefen Krise. Sie ist so tief, dass man sich – die Politik und das öffentlich-rechtliche Fernsehen – darauf verständigt haben, so wenig wie möglich vom massiven Widerstand in den Krisenländern des Südens zu berichten.

Der Ökonom Heiner Flassbeck erklärt warum.

Wenn auch in Deutschland kein Widerstand gegen die Krisenpolitik von Schäuble und Merkel in Sicht ist, so möchte man doch auf der sicheren Seite sein, und jedes Risiko der Ansteckung vermeiden.

Kein Ende der Krise in Sicht
Griechenlands Weg durch die Niederungen des Elends dauert an

Ehrbare, ambitionierte JournalistInnen haben es derzeit schwer, mit ihren Expose´s die Chefredakteure von ZDF und ARD davon zu überzeugen, dass es so etwas wie eine journalistische Pflicht der authentischen Berichterstattung gäbe, die man als ambitionierter Journalist/In zu erfüllen habe.

Grundsätzlich kritische Bemerkungen über Merkels Positionierung ihrer Innen- wie Außenpolitik  sind beim ZDF in abendfüllender Doku-Länge kaum durchsetzbar. Fundamentalkritik ist derzeit nicht gewünscht. Offensichtlich will man Merkels Sparpolitik nicht „in den Rücken fallen.“

Wer sich also solch Ziel annimmt, wird schnell an Grenzen der eigenen Überzeugungskraft stoßen.

Kritik spielt sich eher im Internet ab, in kleinen Blogs, in Nischen wie der Domain Flassbeck- Economics und ähnlichen.

In einem knapp einstündigen Vortrag erklärt Heiner Flassbeck, wie das deutsche Experiment der Lohnsenkung seit Beginn der Währungsunion die Eurokrise geradezu heraufbeschworen hat, welche fatalen Fehler gemacht wurden und wie die einzig wirksame Lösung aussähe.