Karfreitag


Gedanken zur Zeit

Die Zeit vor über 2000 Jahren war auch nicht anders als die heute.
Der Karfreitag bedeutet für mich Symbol des absurden Wahnsinns in Ungerechtigkeit, verursacht durch die Brutalität von Menschen, die glauben, sie hätten die Macht dazu. Der Tag der Passion markiert den vorläufigen Höhepunkt der Menschheitsgeschichte.

Und den Tod, der unweigerlich auf den Menschen zukommt. Der Mensch wie seine Geschichte ist schon aus naturwissenschaftlicher Hinsicht endlich.


Am Ende bleibt nichts. Noch nicht einmal seine Historie bleibt. Oder sein Unrat, den er hinterlassen hat, oder die Verwundungen, die er seinen Mitmenschen, den Tieren und insgesamt der Natur zugefügt hat. Die Naturwissenschaft ist mein Zeuge.

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Nichts wird am Ende aller Tage von der Geschichte der Menschheit übrig bleiben.

Hier berufe ich mich wieder auf die Wissenschaft, die Astrophysik und die Evolutionsforschung.

Weil ich weiß, dass alles Leben beseelt ist, ist für mich das Ende der Menschheitsgeschichte bedeutungslos. Der Mensch nimmt sich sehr wichtig. Er glaubt Raum und Zeit füllen zu können. Macht sich die Welt wie es ihm beliebt. Kann er nicht. Dürfte er nicht. Macht er aber.

Und seine Hybris alles im Griff zu haben entspringt seiner ihm eigentümlichen Dummheit. Das macht die Spezies Mensch so gefährlich.

Gedanken zur Zeit

Die Zeit vor über 2000 Jahren war auch nicht anders als die heute.
Der Karfreitag bedeutet für mich Symbol des absurden Wahnsinns in Ungerechtigkeit, verursacht durch die Brutalität von Menschen, die glauben, sie hätten die Macht dazu. Der Tag der Passion markiert den vorläufigen Höhepunkt der Menschheitsgeschichte.

Und den Tod, der unweigerlich auf den Menschen zukommt. Der Mensch wie seine Geschichte ist schon aus naturwissenschaftlicher Hinsicht endlich.

Das war so in der Vergangenheit und das ist im Heute und wird in der Zukunft nicht anders sein. Sein „hybrides Wesen“, angelegt in einer Art der Paranoia, in der sich Gut und Böse einen ständigen Kampf liefern, ist der Mensch gnadenlos seinen Schwächen wie Stärken ausgeliefert.
Doch die schlimmste aller Schwächen ist seine permanente Gier.

Die Gier nach Macht und Einfluss. Die Gier nach Geld und Anerkennung.
Wäre sie nicht die Gier, nach Macht und Einfluss, so wäre Jesus Christus nicht am Kreuz gestorben, hätte man ihn nicht auf diese bestialische Weise umgebracht. Mit seiner Lehre, seiner Vorstellung von einem gelungenen, ethisch moralischen Leben, hat er die Mächtigen und ihr Leben, auch ihr wertloses Leben angeprangert, und dadurch ihre Macht infrage gestellt.
So war er ihnen ein Dorn im Auge. „Ihnen“, das sind die Mächtigen.
Und sie haben ihm aus diesen Dornen die Krone gemacht, die sie ihm aufs Haupt gedrückt haben.

Am Ende giert der Mensch noch danach, dass ihm zum eigenen Ende, wenn seine Zeit gekommen ist, alles verziehen wird. Das ist die Hybris der Religionen. Eine Art „Rückversicherung bei Christus“ – wie die kapitalgedeckte Lebensversicherung.

Wie im echten Leben.

Ist der Mensch so gewöhnt, trachtet stets danach, im „Schadensfall“ aufgefangen zu werden. Nach seinem Verständnis des christlichen Glaubens hätte er, so sagt der religiöse Mensch, ein verbrieftes Recht dazu, jedenfalls nach dem Neuen Testament.

„Steht so drin.“ – Wenn er sich da mal nicht täuscht…in Gottes Gerechtigkeit.

So ist er eben – der Mensch, gierig wie er ist, reklamiert er auch noch über sein Ende hinaus frech seine Ansprüche. Das ewige Leben und der Wunsch danach sind doch verlockende Kriterien, in manch bestimmten Augenblicken darüber nachzudenken.

So ganz weit weg vom Tod fühlt sich ja so richtig niemand. Da kann es ja nicht schaden, ein paar Gedanken darüber zu verschwenden, ob es nicht doch so etwas wie eine Metaebene, eine andere Form der Existenz oder sogar noch deren viele Ebenen und Formen gibt. So manches deutet sich ja auch in den Erkenntnissen der Astrophysik an.

So sieht man Karfreitag – der Stellvertretertag für alles Unrecht, was Menschen nur anrichten können. – Und wir Menschen bleiben auch, für eine Weile wenigstens – noch.

An diesem Tag ist Jesus am Kreuz gestorben!

Ein wenig mehr als nur ein Ereignis der Geschichte. Vielleicht auch Anlass zum Nachdenken – über sich, über die Frage, was wesentlich im Leben sein sollte.

Und was wir vermissen lassen.

Peter Christian Nowak, 13. April 2014

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