Das „System Europa“ wird nicht überleben. Dazu brauchte es einen Neuanfang.


 

 

geschrieben von Peter Christian Nowak

Europa befindet sich seit Jahren in einer tiefen Krise. Sie ist so tief, dass man sich – die Politik und das öffentlich-rechtliche Fernsehen – darauf verständigt haben, so wenig wie möglich vom massiven Widerstand in den Krisenländern des Südens zu berichten.

Der Ökonom Heiner Flassbeck erklärt warum.

Wenn auch in Deutschland kein Widerstand gegen die Krisenpolitik von Schäuble und Merkel in Sicht ist, so möchte man doch auf der sicheren Seite sein, und jedes Risiko der Ansteckung vermeiden.

Kein Ende der Krise in Sicht
Griechenlands Weg durch die Niederungen des Elends dauert an

Ehrbare, ambitionierte JournalistInnen haben es derzeit schwer, mit ihren Expose´s die Chefredakteure von ZDF und ARD davon zu überzeugen, dass es so etwas wie eine journalistische Pflicht der authentischen Berichterstattung gäbe, die man als ambitionierter Journalist/In zu erfüllen habe.

Grundsätzlich kritische Bemerkungen über Merkels Positionierung ihrer Innen- wie Außenpolitik  sind beim ZDF in abendfüllender Doku-Länge kaum durchsetzbar. Fundamentalkritik ist derzeit nicht gewünscht. Offensichtlich will man Merkels Sparpolitik nicht „in den Rücken fallen.“

Wer sich also solch Ziel annimmt, wird schnell an Grenzen der eigenen Überzeugungskraft stoßen.

Kritik spielt sich eher im Internet ab, in kleinen Blogs, in Nischen wie der Domain Flassbeck- Economics und ähnlichen.

In einem knapp einstündigen Vortrag erklärt Heiner Flassbeck, wie das deutsche Experiment der Lohnsenkung seit Beginn der Währungsunion die Eurokrise geradezu heraufbeschworen hat, welche fatalen Fehler gemacht wurden und wie die einzig wirksame Lösung aussähe.

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